Die Zeichen der Zeit weisen uns zurück zu unseren Wurzeln – Was ist Ihnen wichtig? Wie möchten Sie leben? Wie möchten Sie Ihr Unternehmen führen und mit Ihren Mitarbeitern für Ihre Kunden zusammenarbeiten?
Meine Aufgabe als Beraterin und Coach ist es, mit Ihnen an genau diesen Punkten zu arbeiten. Mit Schwerpunkt in der Entwicklung von Werte- und Leitkulturen unterstütze ich vor allem Agenturen und Kanzleien darin, ihre Werte zu identifizieren und in eine leb-bare Unternehmenskultur umzusetzen.
In vertrauensvoller Zusammenarbeit in einer kleinen Einheit aus Beratern und Trainern setzen wir auf die Stärken der Teams und definieren hier weitere Schwerpunkt unserer Arbeit: Teamentwicklung durch Teambenchmarking sowie die Entwicklung von Kommunikations-
fähigkeit nach innen und außen.
Als Coach unterstütze ich Sie bei der Entwicklung Ihrer Persönlichkeit und der Umsetzung Ihrer Pläne.
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Bildquelle: www.schilderwald.blog.de |
Jeden Morgen, wenn ich mit dem Fahrrad losfahre, nutze ich eine Einbahnstraße zur Abkürzung – klar, entgegen der vorgegebenen Richtung und ohne Fahrradfreigabe. An manchen Tagen biegt genau dann immer derselbe Autofahrer um die Ecke, fuchtelnd und fluchend. Mein Reaktionsspektrum besteht dann aus blödem Kopfschütteln und weggucken, Schulterzucken oder vom Rad abspringen und auf den Fußweg ausweichen. Je nach Tagesform. Die ersten beiden – das ignorante Kopfschütteln und mein Schulterzucken – lassen mein Gewissen laut werden: „Ganz schön frech von Dir – du hast schließlich die Regel verletzt und willst jetzt noch dem anderen die Schuld zuschieben – pfui!“
Als Ausgleich bin ich dann auf den folgenden 5 Kilometern ausnehmend freundlich. Lächele gegen mein Gewissen und den inneren Polizisten an. Wenn andere mir entgegenkommen (Auf meiner Seite!) – ich lächle, obwohl mein Polizist die Kelle hebt: „Eh – andere Seite benutzen!“.
Ich weiß ganz genau, dass - nähme ich den Rechthabe-Kampf mit meinem Gewissen auf - ich keine Chance hätte und der Tag im Eimer wäre. Das gute Karma dahin und weitere Stolperfallen folgen würden, bis ich am Ende des Tages zerschlagen von schlechter Laune und provoziertem Streit ins Bett falle. Und diese Einbahnstraße mag ich nicht nehmen. Nicht mehr.
In diesem Sinne gibt es eine neue Wochenaufgabe für Sie:
Entlarven Sie diese Woche Ihre Einbahnstraßen. Achten Sie mal ganz genau darauf, wann Sie in ein Verhalten gehen, dass Ihnen mehr schadet als nutzt und das Sie gefangen hält in einem negativen Gefühl.
Oft hat solch ein Verhalten mit unbedingtem Recht behalten oder Recht bekommen zu tun. Und dann – mitten in diesem Verhalten und Gefühl – fragen Sie sich: „Will ich mir jetzt gerade wirklich den Tag versauen?“
Treffen Sie bewusst Ihre Entscheidung für oder gegen einen Kampf. So lernen Sie, wichtige von unwichtigen Kämpfen zu unterscheiden.
Dann wird aus einer Einbahnstraße plötzlich eine mehrspurige Autobahn in beide Richtungen.
Fahrradfahrende herzliche Grüße
Ihre Beatrix Schmiedel
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